Die Oper beginnt harmlos: Zwei Paare sind einander versprochen und scheinen sich in inniger Liebe zugetan. Da werden die Männer in ihrer Eitelkeit angestachelt, sie sollen auf die unzerstörbare Treue ihrer Verlobten wetten. Um dieses «Spiel» noch spannender zu gestalten, erzählen sie den Frauen, dass sie in den Krieg ziehen werden. Nach einer intensiven Trauerphase werden die Frauen von ihrer lebensbejahenden Zofe aufgefordert, sich wieder naheliegenderen Dingen zuzuwenden, als den vielleicht für immer Verflossenen nachzutrauern. Und in Gestalt zweier attraktiver Fremder ist Ablenkung auch schnell gefunden…

 

Der Librettist Lorenzo Da Ponte entwarf eine farbenfrohe und vielfältige Textvorlage, die vor allem eines ist: Immer aktuell. Denn die Beziehung zwischen Männern und Frauen und vor allem das Verhältnis von Treue und Untreue wird die Menschen immer beschäftigen.

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